Die Revolution der Weiblichkeit

Moderne Laser-Therapie bei Beschwerden der Vagina und Blase und zur Therapie von Problemen des äußeren Genitalbereichs

Ich habe in meiner Praxis in vielen, vielen Jahren immer wieder Frauen gesehen, die den Intimbereich und die Blasenfunktion betreffend mit den gängigen therapeutischen Möglichkeiten nur schwer oder unbefriedigend zu behandeln waren.

Ich freue mich nun diesen Patientinnen jetzt endlich ein neues, bahnbrechendes Behandlungsverfahren mit einem hochmodernen medizinischen CO2-Laser vorstellen zu können.

Mit dieser innovativen Technologie lassen sich zuverlässig und ohne nennenswerte Beschwerden nachhaltige Verbesserungen bei Intim- und Blasenbeschwerden erzielen, die bahnbrechend sind, weil sie für meine Patientinnen wenig belastend, sicher, schnell, ambulant, ohne Ausfallzeiten und ohne Folgekomplikationen wie z. B. laserinduzierte Verbrennungen oder Verletzungen des Gewebes sind. Auch ästhetische Veränderungen sind mit diesem Laser möglich.

Wann ist die Behandlung mit dem CO2-Laser geeignet?

  • bei Beschwerden im Intimbereich
    • bei vaginaler Atrophie durch Hormonmangel z. B. (Klimakterium, nach Krebserkrankungen (keine Hormontherapie im Vaginalbereich möglich, nach der Geburt)
    • bei Unverträglichkeit von Hormonen
    • bei Einnahme der Pille

All diese Dinge können Auslöser von Beschwerden, wie Brennen, Juckreiz, Scheidentrockenheit, Schmerzen und Unwohlsein beim Geschlechtsverkehr, sein.

  • bei Blasenbeschwerden: Blasenschwäche, Inkontinenz, plötzlicher Harndrang, häufige Blasenentzündungen
  • bei Lichen sclerosus et atrophicans, einer sehr schmerzhafte Hauterkrankung des äußeren Genitales
  • bei Wunsch nach ästhetischer Verjüngung des äußeren Genitalbereiches

Nutzen der CO2-Lasertherapie

  • nahezu schmerzfreie Therapie
  • ohne Vorbehandlung
  • ohne nennenswerte Nebenwirkungen
  • ohne Narkose
  • ohne Nachbehandlung
  • hormonfrei
  • ambulant in wenigen Minuten durchführbar

Warum CO2-Lasertherapie für Behandlungen im Intimbereich?

  • Sicheres, schnelles und einfaches ambulantes, nicht chirurgisches Verfahren
  • leichte bis keine Beschwerden
  • Probleme der Blase, der Scheide und des äußeren Genitalbereiches können gleichzeitig behandelt und gebessert werden
  • Symptomlinderung meist bereits nach der ersten Behandlung

Wie wirkt die Behandlung mit dem CO2-Laser?

Die zugeführte Laserenergie löst im Epithel eine Regeneration aus. Das bedeutet bei atrophischem, nahezu einsichtigem Vaginalepithel die Wiederherstellung vieler Zellschichten mit Einlagerung von Glykogen, sodass das Epithel widerstandsfähig und nicht mehr verletzlich ist. In der subepithelialen Bindegewebsschicht, der Lamina propria, wird eine biologische Reaktion durch sog. Hitzeschockproteine (1) und durch Aktivierung von Wachstumsfaktoren (2) ausgelöst. Durch diese Maßnahmen werden Flüssigkeit, wasserbindende Glykoproteine und Hyaluronsäure eingelagert, die Bildung von kollagenen und elastischen Fasern angeregt. Besonders wichtig ist die Neubildung von Kapillaren, die eine langfristige Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen garantiert. Die Scheide besitzt wieder den normalen sauren pH-Wert, sie ist elastisch, dehnbar und feucht. Bei sexueller Erregung wird aus der Lamina propria Flüssigkeit ausgepresst, was die Gleitfähigkeit beim Geschlechtsverkehr sichert. Zusätzlich festigt sich der Beckenboden, der Schließmuskel der Harnröhre und der Blase zeigen eine verbesserte Funktion. All diese Effekte sind mikroskopisch und durch kontrollierte Untersuchungen nachgewiesen (1-6).

Die maximale Eindringtiefe des Lasers beträgt max. 750 μm = 0,75 mm). Dies stellt sicher, dass umgebendes Gewebe nicht geschädigt wird.

Wie wird die Behandlung mit dem CO2-Laser durchgeführt?

Der behandelnde Gynäkologe führt den Laser in die Vagina ein, um ihn dann anschließend in einer auswärts gerichteten Bewegung um die eigene Achse zu drehen. Dabei werden in bestimmten Abständen CO2 - Lasersignale in die Scheidenhaut eingebracht.

Vom Gefühl her ist es ähnlich der einer Ultraschalluntersuchung durch die Scheide, die jede Frau kennt. Manchmal kann ein leichtes, aber nicht unangenehmes Wärmegefühl in der Scheide entstehen.

Für die äußere Behandlung verwendet man einen speziellen Applikator der auch für die Anwendung an der Haut in anderen Bereichen geeignet ist. Äußerlich wird die Haut durch eine Anästhesiesalbe unempfindlich gemacht.

Wie lange dauert die Behandlung mit dem CO2-Laser?

Die Behandlung dauert etwa 10 Minuten. 3-4 Behandlungen (Sitzungen) im Abstand von 4-6 Wochen werden typischerweise durchgeführt und sind empfehlenswert. Eine einmal jährliche Nachbehandlung wird empfohlen, um die Linderung der Symptome zu erhalten. Gelegentlich kann die Symptomatik schon früher wiederbeginnen, sodass dann eine Wiederholung vorgezogen werden sollte.

Beeinträchtigt die Behandlung mit dem CO2-Laser meinen Alltag?

Die intravaginale Behandlung selbst ist weitgehend schmerzfrei. Gelegentlich treten in den ersten 24 Stunden Symptome, die an eine Blasenentzündung erinnern, auf. Sie haben nichts mit einer Blasenentzündung zu tun und verschwinden spontan. Sämtliche Aktivitäten können direkt nach der Behandlung weiter fortgeführt werden.

Im äußeren Bereich kann die Laserapplikation schmerzhaft sein. Deshalb wird bei einer solchen Indikation ein lokales Anästhetikum (örtliches Betäubungsmittel) aufgetragen. Danach kann ein leichtes Brennen und Wundgefühl auftreten, das meist nach mehreren Stunden nachläßt, gelegentlcih jedoch auch einmal 1-2 Tage andauern kann.

Die Alltagsaktivitäten können in aller Regel uneingeschränkt weitergeführt werden.

Geschlechtsverkehr sollte für 3-4 Tage unterbleiben, weil er eventuell schmerzhaft sein könnte. Bei aüßerer Therapie gilt dies auch für Fahradfahren und Reiten.

Folgebeschwerden oder Komplikationen treten nicht auf.

Istdie Behandlung mit dem CO2-Laser sicher?

Es ist eine Therapie ohne Folgekomplikationen z.B. Verbrennungen oder sonstige Schädigungen des umgebenden Gewebes durch den Laser !!

Wie schnell können Ergebnisse durch die Behandlung mit dem CO2-Laser erwartet werden?

Die meisten Patientinnen bemerken bereits nach der ersten Behandlung eine deutliche Erleichterung, die nach der 2. uznd 3. Sitzung noch deutlich zunimmt, bei großen individuellen Schwankungen.

Was kostet die Behandlung?

Die Kosten für die CO2-Laser-Therapie werden von den gesetzlichen Kassen derzeit noch nicht übernommen, das Honorar beträgt zwischen 350-450 € pro Sitzung.

Einzelheiten zu den unterschiedlichen Indikationen und Literatur s. Artikel

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Literatur

  1. Yamasaki A, Ito H, Yusa J, Sakurai Y, Okuyama N, Ozawa R: Expression of heat shock proteins, Hsp70 and Hsp25, in the rat gingiva after irradiation with a CO2 laser in coagulation mode. J Periodontal Res. 2010 Jun;45(3):323-30. doi: 10.1111/j.1600-0765.2009.01239.x. Epub 2009 Oct 9.
  2. Zerbinati N, Serati M, Origoni M, Candiani M, Iannitti T, Salvatore S, Marotta F, Calligaro A: Microscopic and ultrastructural modifications of postmenopausal atrophic vaginal mucosa after fractional carbon dioxide laser treatment. Lasers Med Sci. 2015 Jan;30(1):429-36. doi: 10.1007/s10103-014-1677-2. Epub 2014 Nov 20.
  3. Franic D, Fistonic II: Laser Therapy in the Treatment of Female Urinary Incontinence and Genitourinary Syndrome of Menopause: An Update. Biomed Res Int. 2019 Jun 4;2019:1576359. doi: 10.1155/2019/1576359. eCollection 2019.
  4. Blaganje M, Šćepanović D, Žgur L, Verdenik I, Pajk F, Lukanović A: Non-ablative Er:YAG laser therapy effect on stress urinary incontinence related to quality of life and sexual function: A randomized controlled trial. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol. 2018 May;224:153-158. doi: 10.1016/j.ejogrb.2018.03.038. Epub 2018 Mar 22
  5. González Isaza P, Jaguszewska K, Cardona J, Lukaszuk M: Long-term effect of thermoablative fractional CO 2 Laser treatment as a novel approach to urinary incontinence management in women with genitourinary syndrome of menopause. Int Urogynecol J 2018, Feb;29(2):211-215. doi: 10.1007/s00192-017-3352-1. Epub 2017 May 18.
  6. Ratz C: Vaginale Lasertherapie bei Harninkontinenz und urogenitalem Syndrom der MenopauseUrologe 2019 · 58:284–290 doi.org/10.1007/s00120-019-0861-1

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