Diese Webseite verwendet Cookies. So können wir Ihnen das bestmögliche Nutzererlebnis bieten. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.

OK
 

Hormone, Hormonanalyse, Hormontherapie

Hormone beeinflussen unseren Körper stärker als alle anderen Stoffwechselabläufe. Besonders die geschlechtsspezifischen Hormone für Mann und Frau, die Nebennierenrindenhormone und die Schilddrüsenhormone (T3, T4) haben entscheidende Einflüsse auf die Körperfunktionen. Eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse (Hypo- bzw. Hyperthyreose) kann zu erheblichen Problemen führen (Übergewicht bzw. Untergewicht)

Die Geschlechtshormonproduktion lässt sowohl bei der Frau als auch beim Mann mit zunehmendem Alter nach. Bei der Frau kommt es um das 50. Lebensjahr herum zu einem plötzlichen Hormonabfall, dem Klimakterium. Beim Mann – das wissen wir heute – gibt es ebenfalls ein Klimakterium, das sich allerdings durch einen langsamen Abfall der Hormone – insbesondere des Testosterons – manifestiert.

Dieser Hormonmangel führt zu Ausfallserscheinungen, die bei der Frau wegen des plötzlichen Hormonausfalls sehr viel deutlicher ausgeprägt sind als beim Mann. Trotzdem sind sie in der Auswirkung vergleichbar.

Etwa 1910 war die mittlere Lebenserwartung 54 bis 55 Jahre. Umweltveränderungen und medizinischer Fortschritt haben zu einem Anstieg des Lebensalters geführt. Während der Körper hormonell etwa nur bis zum 50. Lebensjahr ausgerüstet ist (natürliche Lebenserwartung) verbringen wir den Rest der Zeit in einem mehr oder weniger ausgeprägten Hormondefizit.

Der Ausgleich des Hormonmangels ist eine schwierige und sehr kontrovers diskutierte Frage und diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten.

Die Hormonersatztherapie ist besonders bei der Frau in den letzten Jahren immer wieder sehr kritisch betrachtet worden. Umso wichtiger sind detaillierte Kenntnisse der neuesten Literatur, um alle positiven und negativen Ergebnisse in das richtige Licht zu rücken. Außerdem gibt es gute Alternativen, zum Beispiel aus dem pflanzlichen Bereich, über die wir Sie gerne beraten können.

In unserer Praxis werden in Zusammenarbeit mit einem Labor spezielle Hormonanalysen durchgeführt. Sie geben uns wichtige Einblicke in die Hormonsituation im jedem Lebensalter.

Sollten Hormondefizite bestehen, so können Sie sich auf eine differenzierte, ausgewogene  und individuelle Beratung verlassen.

Natürlich gilt dieses Angebot nicht nur für das Klimakterium, da Hormonstörungen in jedem Lebensalter einer Frau auftreten können.

Zum Beispiel bei jungen Mädchen, wenn sie ihre Periode nicht oder sehr viel später als alle anderen Jugendlichen bekommen. Hormonbestimmungen sind auch sehr wichtig bei starker Behaarung (Hirsutismus) oder bei Haarausfall (Alopecia) oder wenn es um die Frage geht, warum der Kinderwunsch (Sterilität, Infertilität) nicht erfüllt werden kann.

Hormonanalysen sind auch wichtig beim Klimakterium des Mannes. Auch hier beraten wir Sie gerne.

Obwohl dieses Phänomens schon lange bekannt ist, wurde es bisher von der Medizin sehr wenig beachtet. Es ist ein schleichender Prozess, der den Mann ab dem 40. Lebensjahr betreffen kann.

Das Klimakterium des Mannes
kann einhergehen mit:

  • Zunahme des Körperfettanteils
  • Abnahme der Muskelkraft
  • trockener leicht faltiger Haut
  • kalten Füßen oder Händen
  • Knochen- und Gelenkschmerzen
  • vermehrtem Schlafbedürfnis
  • verminderter Vitalität und Energie,
  • Unlust gedrückter Stimmung, sexueller Lustlosigkeit, Potenzstörungen, Veränderungen der Prostatafunktion

Übrigens als Napoleon in die Schlacht bei Jena auf dem Feldherrnhügel  bei einer Lagebesprechung mit seinen Generälen plötzlich einschlief, hatten Medizinbiographen bald den richtigen Begriff für das ungewöhnliche Verhalten des Feldherrn gefunden. Der König der Franzosen habe unter dem Klimakterium virile, also dem männlichen Wechsel, gelitten.