Neine Medizin

Als ich vor mehr als 30 Jahren kurz nach dem Staatsexamen begann Patienten zu behandeln, war meine Sichtweise der Therapie krankheitsbezogen. Diese Einstellung hat sich mit den Jahren und der Erfahrung bzw. der Erweiterung des Blickwinkels allmählich verändert.

Heute betrachte ich Beschwerden und Erkrankungen unter ganzheitlichen Aspekten: Körper, Seele und Geist sind eine Einheit. Störungen dieser Einheit können zu einer mehr oder weniger schweren Erkrankung führen.

Aus den letzten 30 Jahren gibt es zahlreiche Forschungsergebnisse von Neurowissenschaftlern (Hirnforschern), die eine eindeutige Wechselwirkung von Psyche, Gehirn (Neurologie) und Immunologie (Lehre von den Grundlagen der körperlichen Abwehr) nachweisen konnten. Diese neue Wissenschaft heißt Psycho-Neuro-Immunologie (PNI) und beweist eindeutig, dass die psychische und mentale Befindlichkeit einen großen Einfluss auf das Immunsystem und damit auf unsere Gesundheit hat.

Gleiches gilt für die Ernährung, die Mikronährstoffe (Vitalstoffe) und die körperliche Fitness. Sie sind tragende Säulen unseres Immunsystems.

Lange zu wenig beachtet, aber heute eindeutig bewiesen ist, dass diese Aspekte für die Prävention, das heißt die Vorbeugung bzw. die Verhinderung besonders chronischer Erkrankungen, von großer Bedeutung sind.

Wir werden heute immer älter und es geht darum, gesund und vital alt zu werden.

Meine wichtigsten medizinischen Strategien sind deshalb heute:

  • Bei notwendigen Operationen möglichst wenig invasiv, das heißt Schlüssellochchirurgie (Bauchspiegelung), blutarm und gewebeschonend durch Versiegelungstechnik und möglichst organerhaltend (z. B. nach der Goldnetz-Methode) vorzugehen.
  • Der ganzheitliche Therapieansatz (z. B. Gesprächstherapie, medizinische Hypnosetherapie) gestattet eine patientenorientierte Medizin.
  • Die Prävention von Erkrankungen zu initiieren und zu begleiten z.B. durch Aufklärung, Ernährungsberatung, Information zu Mikronährstoffen und zur körperlichen Fitness.
  • In jüngerer Zeit durch die innovative medizinische CO2-Lasertherapie die Lebensqualität der Patientinnen bei bisher nur schwer oder ungenügend behandelbaren Erkrankungen zu verbessern, insbesondere bei lokalen genitalen klimakterischen Beschwerden, wie Scheidentrockenheit mit Problemen beim Geschlechtsverkehr (Vulvovaginale Atrophie), Blasenschwäche, z.B. Inkontinenz, Drangsymptomatik und Lichen sclerosus, eine sehr schmerzhafte Hauterkrankung des äußeren Genitales.

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