Fahrradtouren sind so beliebt wie noch nie. Vor allem die Sommermonate laden zum Radsport ein – sei es in schnellem Tempo oder in seiner ausdauernden, eher gemütlichen Form. Doch vor allem bei den "Genussradlern" staunt der Fachmann häufig über die mangelhafte Ausstattung der Hobbysportler.
Wichtige Voraussetzung für eine entspannte Tour ist ein Fahrrad, dessen Lenker und Sattel auf die Körpergröße des Fahrers eingestellt sind. Denn was nützt einem das Radeln entlang schönster Naturkulisse, wenn es von unangenehmen Schmerzen im Schulter- und Rückenbereich begleitet wird.
Die folgenden Regeln, die die Sportuniversität in Köln aufgestellt hat, sorgen für ein gesundes und unbeschwertes Radeln:
- Lenker und Sattel sollten keine einheitliche Höhe bilden. Idealerweise sollte der Sattel ca. 6 Fingerbreit niedriger eingestellt sein als der Lenker. Auf diese Weise werden die Handgelenke entlastet und das Fahrrad kann bei entspanntem Griff geführt werden.
- Die Entfernung des Lenkers zum Sattel sollte so groß sein, dass der Rumpf um etwa 15 Grad gebeugt ist. Außerhalb dieses Winkels verfällt der Rücken in eine unnatürliche Haltung, was zu unangenehmen Haltungsschäden führt.
- Der Abstand des Sattels zum Pedal sollte so gewählt sein, dass das Bein beim Durchtreten nicht vollkommen durchgestreckt ist.
